Keitum hat gerade diese besondere Winterspannung, die Sylt so gut kann: klirrende Kälte in den Gassen, ein Himmel wie Zinn – und gleichzeitig dieses Gefühl, dass gleich etwas beginnt. Genau in dieses Momentum hinein setzt der Benen-Diken-Hof ein kulinarisches Ausrufezeichen: Am Donnerstag, 19. Februar 2026, eröffnet das hoteleigene „KÖKKEN . Restaurant & Weinbar“ seinen neuen Standort – nur fünf Gehminuten vom Hotel entfernt, in der Keitumer
Süderstraße 40.
Ein Haus von 1854 – und ein Neustart, der zur Inselwoche passt
Der Ort könnte passender kaum sein. Das KÖKKEN zieht in eine Immobilie, die man nicht einfach „Location“ nennt, sondern mit Respekt ausspricht: ein Reetdachhaus aus dem Jahr 1854, vielen noch als ehemaliger „Salon 1900“bekannt. Und weil Sylt in dieser Woche ohnehin im Zeichen friesischer Traditionen steht, fügt sich der Neustart wie selbstverständlich in die Biike-Woche: ein neues Kapitel Gastlichkeit – mitten in einer Zeit, in der die Insel sich ihrer Wurzeln erinnert.
Ein Jahr Kernsanierung – und das Gefühl, als sei es schon immer so gewesen
Was heute so selbstverständlich wirkt, ist das Ergebnis einer einjährigen Bauzeit. Die Johannsens – allen voran Claas-Erik Johannsen – erzählen von einem Projekt, das nur gelingt, wenn viele Hände ineinandergreifen: Handwerker aus der Region, das Keitumer Architekturbüro Uwe Hansen und die Hamburger Innenarchitektin Anne van Riesenhaben ein KÖKKEN geschaffen, das modern ist und zugleich warm bleibt – als hätte das Haus genau darauf gewartet.
Und dann ist da noch dieser Begriff, der hängenbleibt, weil er so treffend ist: „Zeremonienmeister“ aller Gewerke sei Johannes Welker, Geschäftsführer des Benen-Diken-Hof – einer, der Abläufe minutiös plant und den Eröffnungstag nicht dem Zufall überlässt. Selbst Details, die man gern übersieht, werden offen angesprochen: Der Außenanstrich etwa startet erst, wenn es wärmer wird – aktuell hat der Winter Sylt noch fest im Griff.
Claas-Erik Johannsen – und die Kunst, Lösungen zu verhandeln
Wer Claas-Erik Johannsen zuhört, hört nicht nur einem erfahrenen Unternehmer zu – man merkt sofort, um welche Art Unternehmer es sich handelt: ruhig, klar fokussiert, mit allen auf Augenhöhe. Und als er tiefer in das Thema Verhandlungen einsteigt und davon spricht, wie Pachtverträge entstehen, wird deutlich: Er ist nicht an schnellen Effekten interessiert, sondern ernsthaft an einer zufriedenstellenden Lösung für alle Beteiligten.
KÖKKEN heißt Küche – und fühlt sich auch so an
Wer sich fragt, was „KÖKKEN“ bedeutet: Küche – auf Dänisch. Und genau dieses Küchengefühl wird als Haltung spürbar. Nicht steif, nicht geschniegelt, sondern offen, nahbar, einladend. Symbol dafür ist der große Familientisch, an dem 10 Personen gemeinsam genießen können. Casual Fine Dining – ja. Aber bewusst ohne die großen Barrieren: keine weißen Tischdecken, dafür Leichtigkeit und ein unkompliziertes Miteinander.
Kapazitäten, ganz konkret: 55 Sitzplätze im Restaurant, 10 in der Weinbar und perspektivisch 40 auf der Außenterrasse, die noch entsteht. Wir haben gestern schon vorab einen Blick in die Räumlichkeiten werfen dürfen. Siehe Highlight Februar.
Das Team hat am Konzept mitgeschrieben
Was auffällt: Hier wird nicht „über“ ein Team gesprochen, sondern „mit“ ihm. Die Johannsens betonen, dass das Konzept aktiv mitentwickelt wurde – vom KÖKKEN-Team rund um Chefkoch Lennart Dewies sowie Restaurantleiterin & Sommeliére Stefanie Windl.
Dewies ist dabei keine neue Figur im Benen-Diken-Universum: seit über 10 Jahren verbunden, seit knapp sechs Jahren als Küchenchef. Stationen prägen – und er nennt eine, die man in der Branche sofort einordnet: Erfahrung sammelte er unter anderem bei 2-Sternekoch Thomas Kellermann im Restaurant Kastell des Hotels Burg Wernbergin Wernberg-Köblitz. Seine Linie heute: frisch, saisonal, regional – und zwar so, dass Fleisch-, Fisch- und vegetarische Gerichte gleichermaßen ihren Platz haben.
Auf der Karte stehen zwei sorgfältig komponierte Menüs inklusive korrespondierender Weine – und gleichzeitig bleibt es entspannt, denn man kann auch ganz unkompliziert à la carte essen. Der Anspruch: große Genussmomente, aber ohne Schwellenangst – „wie zu Hause“, nur eben auf einem sehr guten Niveau.
Kunst im Gastraum – und zwar nicht als Deko, sondern als Statement
Wer durch die Räume geht, merkt schnell: Hier wurde nicht nur „eingestuhlt“, hier wurde kuratiert. Die künstlerische Ausstattung entsteht in Kooperation mit dem renommierten Sylter Maler und Bildhauer Ingo Kühl, dessen Galerie direkt in der Nachbarschaft liegt. Ergebnis einer ausgiebigen Planung: 16 Gemälde seiner Landschaftsmalereien hängen im KÖKKEN – und sie sind auch käuflich zu erwerben. Kulinarik und Kunst verschmelzen, ohne dass es bemüht wirkt.
Historisches Haus, neue Partnerschaft – und ein Schlüssel mit Symbolkraft
Dass dieser Ort Geschichte atmet, ist offensichtlich. Interessant ist, wie bewusst man diese Geschichte fortschreiben will – gemeinsam mit dem Eigentümer der Immobilie, Alexander Reckendorf. Er freut sich über die Partnerschaft. „Wir können uns kaum einen besseren Pächter unserer schönen Immobilie vorstellen und freuen uns, unsere Nachbarn als Geschäftspartner zu wissen. Das KÖKKEN wird die Geschichte des unseres Hauses weiterschreiben und damit auch ein Teil der Geschichte unserer schönen Nordseeinsel sein.“
Der Moment, der daraus ein Ritual macht: Am gestrigen Vorabend der Eröffnung, am 18. Februar 2026, übergab Reckendorf im kleinen geladenen Gästekreis einen besonderen Schlüssel an Anja und Claas-Erik Johannsen übergeben – als symbolischer Auftakt für das neue Kapitel im Reetdachhaus von 1854. Wir von syltexklusiv haben Euch live via Instagram teilhaben lassen.
Service: Öffnungszeiten, Adresse, Presse
Öffnungszeiten: täglich ab 14:00 Uhr geöffnet (Dienstag Ruhetag).
Warme Küche: bis 21:30 Uhr.
Nachmittags: zusätzlich hausgemachte Kuchen.
Weinbar: Weine und kleine Snacks bis 24:00 Uhr; regelmäßig ein „Wein des Monats“.
Adresse: KÖKKEN . Restaurant & Weinbar, Keitumer Süderstraße 40, 25980 Keitum auf Sylt
Telefon: 04651 / 320 99 99
Web: www.kökken.de
In Kürze erhalten ihr noch mehr Informationen.
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